Was uns antreibt?

Die Umwelt und die
Gesundheit der Menschen.

Die globale Herausforderung.

Über die vergangenen 150 Jahre hat sich die dezentrale, selbsterhaltende Landwirtschaft zu einer zentralisierten und industriellen Landwirtschaft entwickelt. Die Folge? Massive Umweltprobleme. Das heutige Lebensmittelsystem ist der größte Treiber des Klimawandels, führt zur Zerstörung von Böden und zum Verlust der Artenvielfalt.

Artenverlust

Monokulturen und der übermäßige Einsatz von Pestiziden führen zudem zu einer Welle des Massensterbens von Arten und damit zum Verlust von Biodiversität mit bis zu 10.000-facher Geschwindigkeit im Vergleich zum natürlichen Prozess des Artensterbens.

Klimawandel

Sowohl die Abholzung von Regenwäldern für den Anbau von Nahrungsmitteln, als auch die globale Lebensmittellogistik – von den zentralen Produktionsstätten bis zu Verbraucher*innen – tragen zu einem wesentlichen Teil zum Anstieg der Durchschnittstemperatur und somit zur Veränderung der klimatischen Bedingungen auf der Erde bei.

Bodenabnutzung

Die Abnutzung der Böden durch Monokulturen, Massentierhaltungen und Einsatz von Pestiziden vermindert weltweit massiv den Ertrag und die Gesamtgröße nutzbarer Ackerfläche. Einschätzungen zufolge verlieren wir pro Jahr ca. 12 Millionen Hektar wertvoller Böden. Das entspricht der Produktion von 20 Millionen Tonnen Getreide, oder anders ausgedrückt: Getreide für 200 Millionen Menschen pro Jahr.

Die Herausforderung für die Menschen.

Die Zentralisierung der Landwirtschaft hat dazu geführt, dass die Pflanzen für Masse und Logistik optimiert wurden – nicht für uns Menschen. Doch was bedeutet das?

Ernährungsvielfalt? Fehlanzeige!

Monokulturen und die Lebensmittelindustrie hindern uns daran, uns vielfältig zu ernähren. Von 300.000 essbaren Pflanzen nimmt der moderne Mensch nur 200 zu sich – und die Mehrheit bezieht dabei 90% der Nährstoffe aus nur 15 Pflanzen.

Kilometer kosten Nährstoffe.

Bei einem durchschnittlichen Transportweg von 1500 km verlieren frische Produkte bis zu 60% ihres Nährwerts, bevor sie überhaupt auf unseren Tellern landen. Dieser Verlust an Nährstoffen geht auch mit einem massiven Verlust an Geschmack einher, da die Nährstoffe die meisten Aromen direkt beeinflussen.

Die 9 Planetaren Grenzen.

Lasst uns tiefer eintauchen...
In den Medien ist Klimawandel in aller Munde, aber es handelt sich tatsächlich nicht um die dringendste Herausforderung. Wusstest du, dass acht weitere umweltbezogene Systemgrenzen existieren, wobei insbesondere die biochemischen Abläufe und das Artensterben das höchste Risiko für eine Destabilisierung des Erdsystems darstellen? Diese Veränderungen werden von uns Menschen hervorgerufen, wobei insbesondere die konventionelle Landwirtschaft einen starken Einflussfaktor darstellt. Schließlich sind Phosphat und Stickstoff zwei der drei wichtigsten Bausteine von Pflanzen.

Schau dir unsere Infografik an, um mehr über die neun Planetarischen Grenzen zu erfahren:
Jenseits der Zone der Unsicherheit (hohes Risiko)
Zone der Unsicherheit (Steigendes Risiko)
Unterhalb des Grenzwerts (sicher)
Grenzwert noch nicht quantifiziert

Du möchtest mehr darüber erfahren? Dann schau' dir gerne das folgende Video an.

Unser Versprechen.

Um mit dem Plantcube nicht nur etwas für deine Gesundheit, sondern auch für unsere Erde zu tun, setzen wir bei Agrilution in all unseren Unternehmensbereichen auf ganzheitliches Denken und arbeiten stetig daran, Materialien und Prozesse möglichst nachhaltig zu gestalten.

Der Plantcube im Vergleich.

Wasserverbrauch, Ernteertrag, Erntezyklen:
Wie schneidet der Anbau im Plantcube gegenüber
der konventionellen Landwirtschaft und dem
kommerziellen Anbau in Gewächshäusern ab?

Wasserverbrauch

Wie viele Liter Wasser werden für den Anbau von einem Kilogramm Salat benötigt?

Ernteertrag

Wie viele Kilogramm frische Greens können pro Jahr je Quadratmeter geerntet werden?

Erntezyklen

Wie viele Male kann pro Jahr geerntet werden?

Das Beste
aus der Natur.

Denn Nachhaltigkeit steckt bei uns dank umweltfreundlichen Materialien auch in der Seedbar-Verpackung.

Recycelbare
Verpackung.

100% Papier und 0% Plastik, entsorgt wird sie im Altpapier.

Platz für drei
Seedbars.

Wir verzichten auf Einzelverpackungen und sparen somit Verpackungsmüll.

Kompostierbare
Seedbars.

Die Seedbars sind nach erfolgreicher Ernte biologisch abbaubar.

Und wie sieht's mit CO2 aus?

Durch die Herstellung unserer Produkte und entlang unserer Supply Chain entstehen Emissionen. Pro Plantcube emittieren wir 378,11 kg CO2, pro Seedbar sind es 159,5 g.* Wir erfassen und reduzieren diese Emissionen. Nicht vermeidbare Emissionen gleichen wir durch Projekte aus. Damit sind wir rechnerisch CO2-neutral, was unsere weiteren Anstrengungen aber nicht mindern wird.

456.890 kg CO2 kompensiert.*

Wir unterstützen durch das Offsetting den Schutz der Wälder in der östlichen Provinz Zambias. *2019

Wir wissen aber auch...

... dass dieser Ausgleich nicht die Ursache des Problems beheben kann. Deshalb arbeiten wir intensiv daran, unsere Externalitäten zu minimieren. Denn indem wir unsere Produktionsprozesse sowie Lieferketten optimieren, sollen gänzlich negative Aspekte für unsere Umwelt von vorne heraus gar nicht entstehen.

Qualität wird bei uns großgeschrieben.
Ressourceneffizienz auch.

Damit du lange etwas von deiner Personal Vertical Farm hast...

... und unser Planet nicht durch unnötigen Ressourcenverbrauch belastet wird, achten wir beim Bau des Plantcubes darauf, nur Materialien höchster Qualität zu verwenden. 

Made in Europe.

Die Produktion des Plantcubes findet in der Slowakei statt, unsere Seedbars werden direkt bei uns in München hergestellt.

Cradle-to-Cradle Prinzip.

Wenn es doch Zeit sein sollte, dich von deinem Plantcube zu verabschieden, achten wir auch hier auf entsprechende Ressourceneffizienz. Deshalb ist der Plantcube so aufgebaut, dass er sich auch nach der Nutzung vollständig in seine Einzelteile zerlegen lässt. Dadurch können Bauteile und Rohstoffe einfacher für andere Zwecke verwendet werden. So wird auch kein Isolierschaum verwendet, wie bspw. bei Kühlschränken, und der Plantcube hat keine stoffschlüssigen Verbindungen.

Aber auch du bist gefragt.

Durch die Nutzung des Plantcubes sparst du nicht nur Wasser, sondern vor allem Pestizide, Verpackungen und Transportwege, welche – wie wir gelernt haben – allesamt schlecht für die Umwelt sind. Durch die Nutzung von 100% Ökostrom im Office und der Produktion, das Offsetting und die stetigen Verbesserungen Richtung Nachhaltigkeit ist der Plantcube bis zu deiner Haustüre CO2-neutral. Und danach? Danach bist DU gefragt! Denn nur zusammen können wir es schaffen.

Mit unserem Partner Octopus Energy Germany – dem ersten globalen Ökostromanbieter – bleibt das auch hinter deiner Haustür so. Erfahre hier alles über den Agrilution-Partnertarif.

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